Die Prüfungen nach dem Geldwäschegesetz nehmen zu

Die Prüfungen nach dem Geldwäschegesetz nehmen zu

Mit dem am 26.06.2017 in Kraft getretenen neuen Geldwäschegesetz (GwG) schien für Immobilienmakler Vieles leichter zu werden. Zuvor musste ein Makler „bei der ersten sich bietenden Gelegenheit“ sein Gegenüber identifizieren. Das sorgte sowohl beim Makler als auch bei der betroffenen Person für Unbehagen. Das neue GwG sieht aber eine Identifizierung noch dann vor, wenn ein ernsthaftes Interesse des Interessenten am Erwerb der Immobilie besteht. Es wäre ein Trugschluss, das GwG zu vernachlässigen, denn die Prüfungen sind streng und nehmen zu. Speziell die vorgezogene Risikoanalyse bereit manchem Makler Schmerzen. Doch der BVFI hilft!

Ein „ernsthaftes Interesse“ ist z.B. dann anzunehmen, wenn eine Reservierungsvereinbarung unterschrieben oder der notarielle Kaufvertragstermin vorbereitet wird. Damit schien für den Immobilienmakler die „Welt wieder in Ordnung“ und Vieles, ja fast alles, wieder leichter zu sein.

Doch war ist ein Trugschluss! Das neue GwG zwingt nun einen Immobilienmakler individuell auf seinen Betrieb zugeschnitten Maßnahmen zu ergreifen und Grundlagenunterlagen zu erstellen. Der Blick des GwG richtet also seinen Blick in einem Stadium, in dem es noch gar keinen Interessen gibt, auf den eigenen Betrieb. Im Besonderen gehört dazu die „vorgezogene Risikoanalyse“.

Der BVFI stellt eine Reihe von Fachartikeln und Formularen auf www.bvfi-inside.de zur Verfügung. Nutzen Sie diese und scheuen Sie sich nicht, bei angekündigten Prüfungen auf uns zuzukommen. Noch ein Tipp: Beschäftigten Sie sich heute schon mit dem Artikel „Informationen zum (neuen) Geldwäschegesetz“ und der vorgezogenen Risikoanalyse. Meist ist die Zeit bis zur angekündigten Prüfung knapp und für die Vorbereitung darauf werden gut und gerne zwei bis drei Tage benötigt.

Kommentieren